Der beste Kakao der Welt und eine einsame Karibikinsel

 

 
Tags darauf bin ich nach Chichiriviche weitergefahren. Diese verschlafene Ortschaft welche am Wochenende von Einheimischen überfallen wird liegt am Morrocoy Nationalpark.
Dieser Park hat einige vorgelagerte Inseln welche einen schönen Karibikstyle verbreiten. Weiße Palmengesäumte Sandstrände mit kristallklarem Wasser.
 
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Perfekt zum Schnorcheln und Chillen. Ich besuchte die Isla Cayo Sombrero, angeblich die schönste der Inselgruppen. Dazu teilte ich mir ein Boot mit ein paar Leuten was uns sogar pünktlich wieder zurückbrachte.
Da das Wochenende hereinbrach und ich schon vorgewarnt wurde das die Inseln dann überlaufen wurden bin ich weiter nach Choroni bzw dem Puerto Colombia gefahren.
 
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Dazu ging es erst einmal in 2 Stunden für 60 Bfs nach Valencia. Kurz vor der Stadt musste ich den Bus wechseln und liess in der Hektik leider meinen Panama Hut liegen welchen ich mir noch zum Andenken in Piura in Peru gekauft hatte.
 
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Die originalen Panamahüte werden nämlich im Norden von Peru und in Ecuador hergestellt.
Nun fuhr ich also ohne Hut weiter nach Maracay was nochmals 1 Stunde dauerte und 35 Bfs kostete. Hier stieg ich dann in einen alten amerikanischen Schulbus und fuhr eine ziemlich schmale Strasse in 2 Stunden und für 40 Bfs nach Choroni. Der Bus hupte auch ständig vor den Kurven für den Gegenverkehr welcher zum Glück nicht sehr Zahlreich war und in den 90° Kurven musste er immer ein Stück zurücksetzen um die Kurve überhaupt zu meistern.
Insgesamt war ich mit den Wartezeiten 8 Stunden unterwegs.
Choroni liegt am Nationalpark Henri Pittier und hat einige schöne Strände zu bieten welche am Wochenende natürlich auch von Einheimischen belagert waren.
 
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Am Sonntag fuhr ich für 100 Bfs mit einem Fischerboot nach Chuao. Diese Ortschaft ist nur mit einem Boot zu erreichen, genauso wie Choroni bis in die 70er Jahre weshalb sich ein Kolonialer Charme erhalten hat. Das besondere an Chuao sind die Kakao Plantagen welche sich weit ins Landesinnere hineinziehen. Hier wird mit der beste Kakao weltweit angebaut.
 
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Der Strand dort ist ziemlich lang aber es war auch ziemlich stürmig so das sich hier kaum Leute aufhielten.
Das besondere an den kleinen Ortschaften hier an der Küste ist, das sie aus Furcht vor Piratenüberfällen etwas weiter im Landesinneren gegründet wurden.
 
Von Choroni fuhr ich nach drei Tagen die kleine Kurvenreiche Strasse in zwei Stunden zurück nach Maracay.
In Maracay hatte ich einige Stunden zum Stadtbummel bevor mein Bus mit einer stunde Verspätung abfuhr.
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Die Stadt lohnt meiner Meinung nicht wirklich zum dauerhaften verweilen und war die hässlichste Ortschaft die ich in Venezuela bisher gesehen hatte. Nach ein paar Stunden des herumlaufens und dem feststellen das ich ja ziemlich Probleme habe ohne Ausweisnummer etwas im Supermarkt zu kaufen setzte ich mich etwas an den Busbahnhof um den Nachtbus, der mich für 250 Bfs in 12 Stunden ins Landesinnere an den Orinoco nach Ciudad Bolivar beförderte zu nehmen..
 

 

2 Kommentare

  1. Hola!

    schön das dir mein blog gefällt. ich bin nun schon wieder in dewutschland, leider ;(

    und bis rio bin ich nicht mehr gekommen.

    aber die tage schreibe ich noch etwas über meinen weg von venezuela über dem amazonas nach salvador de bahia…..

    sonnige grüsse aus berlin!

  2. Hi, schöne Seite! Freu mich schon was über Brasielien zu lesen! Besuchst du auch Rio? Ich will im Dezember für etwa 1 Jahr durch Brasilien reisen, starten werde ich aber in Rio. Schöne Grüße

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