vom Vulkan zur Mitte der Welt

 
Von Ingapirca bin ich nach Banos weitergefahren. Dafür ging es von El Tambo in 5 Stunden und für 7 Dollar nach Ambato und dann noch mal in einer Stunde für einen Dollar nach Banos unter dem Vulkan.
 
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Banos ist bekannt für seine heissen Quellen und den Aktivitäten die man hier so machen kann als da wären Rafting, Fahrrad fahren, wandern und was es sonst noch alles für den mobilen Touristen zur Freizeitüberbrückung gibt.
 
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Ich bin etwas herum gewandert und war am Mirador de Vulcan, sehr nett wenn man freie Sicht auf selbigen hat.
 
 
Nach einer Woche wollte ich aber weiter und bin in 3,5 Stunden für 5 Dollar nach Quito gefahren.
Die Hauptstadt und Millionenmetropole direkt am Äquator gelegen ist auch ziemlich nett. Flächenmäßig nicht so groß zieht sie sich doch im Talkessel ganz schön in die Länge. Der Flughafen im Zentrum der Stadt wurde gerade zugunsten eines grösseren Flughafens etwas ausserhalb geschlossen.
 
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Vor einigen Jahren hat man auch ein sehr effektives Bussystem eingeführt welches weltweite Beachtung fand. Es gibt hier sogenannte Metrobusse die im Abstand von wenigen Minuten verkehren und in Farben eingeteilt sind.
Diese Verkehren in Kriesen und überschneiden sich so das man relativ günstig von einem Ende zum anderen Ende der Stadt verkehren kann. Ausserdem haben die Metrobusse ihr eigenen Busspuren zumeist in der Mitte der Strasse so das man sehr zügig durch die Stadt fahren kann wenn man denn einmal das mit den Farben kapiert hat. Die Ausschilderung ist doch etwas gewöhnungsbedürftig.
Jedenfalls bin ich zum Äquator und dem Mitad del Mundo (auch middle of the World genannt) mit dem Bus gefahren. Dieser liegt etwas ausserhalb von Quito und wurde im 17. Jahrhundert von einem Franzosen vermessen.
 
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Dummerweise war er leider nicht ganz genau bei seiner Messung und nun steht das Denkmal und der Nullpunkt zweihundert Meter neben selbigen. 
Es gibt aber auch ein paar Museen die direkt auf dem offiziellen Nullpunkt liegen.
Vor ein paar Jahren hat ein Gleitschirmflieger an einem Berg in der Nähe einige Ruinen entdeckt welche vermutlich aus der Zeit der Inka stammen und sich genau auf dem offiziellen Nullpunkt des Äquators befunden haben.
Man kam leider bisher noch nicht dazu diese Ruinen näher zu untersuchen. Da hätten die Fanzleute mal die Inkas fragen sollen….
Man kann auch noch ein paar Kilometer weiter zur Endhaltestelle der Busse fahren und dann einige Minuten einen Berg hoch laufen um hinter Mitad del Mundo zu einem Vulkankrater zu gelangen.
In diesem wird Landwirtschaft betrieben und man hat einen netten Einblick in den Krater.
Ich bin die Hauptstrasse entlang gelaufen um zum Krater zu gelangen was aber nicht wirklich empfehlenswert ist. Der Verkehr ist ganz schön heftig an der Strasse und man läuft vom Äquator etwa zwei Stunden nur bergauf.
 

 
Ein paar Tage später bin ich noch zur Virgen de El Panecillo gelaufen welche über der Altstadt thront. Man hat eine tolle Sicht von hier oben über halb Quito.
 
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Es fing dann auch mal wieder an zu regnen als ich auf dem Berg stand so wie jeden Nachmittag hier in der Hauptstadt. Daher bin ich mit einem öffentlichen Bus welcher gerade auf dem Berg stand wieder in die Altstadt gefahren um noch etwas im Regen umher zu schlendern.
Nach ein paar Tagen wollte ich weiter ans Meer fahren. Da aber gerade 1. Mai war welcher auch in Ecuador Feiertag ist waren die Unterkünfte ziemlich überteuert so das ich mich anstatt fürs Meer gleich fürs nächste Land entschied und nach Kolumbien weiterfuhr.
 

 

 

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